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Transportvertrag

Vertrag für den Lufttransport von Passagieren und Gepäck

 

1. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

1.1. Alle ausgestellten Flugtickets sind personalisiert. Trotzdem können gemäss Artikel 66.7 des Verbraucherschutzgesetzes nur die Flugtickets indossiert werden, die in Peru erworben wurden. (Siehe Bedingungen und Gebühren bei Rückerstattungen.)

1.2. Das Flugticket ist ein Jahr gültig, und zwar ab Ausstellungsdatum, es sei denn es ist darin oder in dem Kampagnetarif oder in den angefügten Bedingungen ein anderer Termin genannt. Jeder Tarif unterliegt gewissen Bedingungen und Einschränkungen.

1.3. Trotzdem kann gemäss Artikel 66.7 des Verbraucherschutzgesetzes der Transportdienst nur bei denjenigen Flugtickets verschoben werden, die in Peru erworben wurden.

1.4. Der Passagier muss darüber informieren wenn er einen nationalen oder internationalen Anschlussflug mit den festgelegten Mindestzwischenzeiten gebucht hat. Die Fluglinie übernimmt nicht die Verantwortung für den Verlust eines Anschlussfluges, den der Passagier nicht vorher mitgeteilt hat.

1.5. Wenn der Passagier ein Flugticket über mehr als einer Route besitzt und die erste Strecke nicht fliegt, werden automatische alle Strecken der Reservierung annulliert, und der Passagier ist selbst dafür verantwortlich, seine Rückkehr zu dem im Augenblick der Umbuchung verfügbaren Tarif zu reservieren. Wenn keine Sitzplätze mehr zum selben Tarif wie beim Flugticketkauf zur Verfügung stehen, übernimmt er die evtl. Tarifdifferenz und die in den Tarifbedingungen genannten Gebühren.

1.6. Der Passagier muss sich selbst informieren und sich um die Beschaffung der notwendigen gültigen Ausweispapiere zum Reisen kümmern. Die Fluglinie verweigert denjenigen Passagieren das Einsteigen, die nicht die notwendigen Dokumente vorlegen oder deren Personalien nicht mit der in der Bordkarte oder Boarding Pass genannten Person übereinstimmen.

1.7. Wenn es auf einem Flug mehr Passagiere mit bestätigter Reservierung gibt, die ihr check-in mit der verlangten Mindestzeit gemacht haben, als verfügbare Sitzplätze, dann bittet die Fluglinie Freiwillige ihren bestätigten Platz gegen eine vereinbarte Entschädigung abzutreten. Wenn es nicht genug Freiwillige geben sollte und man den Passagieren das Einsteigen verweigern müsste, hätten diese Passagiere das Recht auf die in der anzuwendenden Gesetzgebung festgelegten Leistungen.

1.8. Die Fluglinie hat die Pflicht, einen sorgfältigen Service zu liefern und die im elektronischen Flugticket genannten Abflugs- und Rückflugszeiten einzuhalten. Aufgrund externer Situationen (nicht auf Höhere Gewalt oder Zufallsereignisse beschränkt) kann die Fluglinie die Abflug- oder Ankunftszeit verändern, den Betrieb annullieren, den Transport durch andere Gesellschaften durchführen lassen, das für den Betrieb vorgesehene Flugzeug austauschen oder im Ticket angegebene Zwischenstops streichen. Die Fluglinie übernimmt nicht die Verantwortung für Anschlüsse, die vom Passagier mit Dritten gebucht wurden.

1.9. Die von der Fluglinie durchgführten Flüge können Zwischenstops machen, weshalb der Passagier sich vor dem Kauf des Flugtickets über den Abflugsort des Fluges informieren sollte, um eine entsprechende Vorsorge zu treffen. Die Fluglinie weist darauf hin, dass sich aufgrund von Verspätungen bei den Zwischenstops, Verspätungen beim Abflug oder bei der Ankunft der Flüge ergeben können.

2. VERANTWORTLICHKEITSBEDINGUNGEN

2.1. Es wird empfohlen, in das aufgegebene Gepäck keine wirtschaftlichen oder persönlichen Wertobjekte (Geld, Kunstobjekte etc.), zerbrechliche oder sehr empfindliche Gegenstände (Laptops, Fotokameras, Tablets etc.) zu packen. Diese sind nicht von der Versicherungspolice für Verluste oder Beschädigungen der Gesellschaft abgedeckt.

2.2. Es wird empfohlen, alle Beanstandungen wegen Beschädigung, teilweisen oder ganzen Verlustes des aufgegebenen Gepäcks vor Verlassen des Flughafens zu machen, wobei auf jeden Fall nach den unter Artiikel 120.1 des Zivilluftfahrtgesetzes erscheinenden Vorschriften vorzugehen ist. Die von der Gesellschaft bezahlen Versicherungsprämien decken nur die Beträge in Landeswährung ab. Der Wert der Verluste und die Verantwortlichkeit sind von den abgeschlossenen Versicherungen begrenzt.

2.3. Die Verantwortlichkeit der Luftfahrtgesellschaft für Verlust, Verspätung oder Beschädigung von Gepäckstücken ist beschränkt, es sei denn ihr Wert wird vorher erklärt und die zusätzlichen Gebühren dafür werden bezahlt. Die Verantwortung der Fluggesellschaft beschränkt sich auf nicht mehr als 17 DEG (Sonderziehungsrechte) pro kg registrierten Gewichtes, gemäss Artikel 270 der Verordnung zum Zivilluftfahrtgesetz, D.S. Nr. 050-2001-MTC.

2.4. Bei allen bezüglich der Verantwortlichkeiten der Luftfahrtgesellschaft und anderen in Bezug auf den vorliegenden Vertrag entstehenden Angelegenheiten, unterwerfen sich die Parteien den Vorschriften der peruanischen Gesetzgebung, besonders den Vorschriften des Gesetzes Nr. 27261, des Zivilluftfahrtgesetzes und dessen Verordnung; ferner unterwerfen sie sich bei irgendwelchen Konflikten oder Streitigkeiten der Rechtsprechung der peruanischen Gerichte. Zusätzlich finden die Vorschriften des Peruanischen Bürgerlichen Gesetzbuches Anwendung.

2.5. Der Kapitän ist die höchste Autorität im Flugzeug, weshalb er die ihm notwendig erscheinenden Sicherheitsmassnahmen für den Flug treffen kann, unter anderem die Ausladung eines Passagiers oder von Objekten, die ein Risiko für die anderen Fluggäste oder für ihn selbst darstellen.

2.6. Die Luftfahrtgesellschaft behält sich das Recht vor, ohne Verantwortung, den Transport irgendeiner Person oder eines Passagieres zu verweigern und/ oder zu unterbrechen:

a. Der sich unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen oder eines anderen Rauschgiftes befindet.

b. Die Luftfahrtgesellschaft behält sich das uneingeschränkte Recht vor, den Transport auf irgendeiner Strecke der von dem Passagier gebuchten Route zu verweigern, wenn sie annimmt, dass der Passagier die Sicherheit des Fluges oder der Passagiere beeinträchtigen könnte, wenn sein Zustand und Erscheinungsbild bei den Passagieren oder der Besatzung des Flugzeuges Unbehagen verursachen könnte, vor allem wenn dieser ein Benehmen hat, das sich am Boden und/ oder an Bord des Flugzeuges als ein Zuwiderhandeln der Anweisungen der Besatzung oder irgendeines Angestellten der Fluggesellschaft ausdrückt.

c. Bei Personen, deren körperlicher oder gesundheitlicher Zustand es nicht erlaubt die Reise durchzuführen.

d. Personen, die nicht die von der Regierung festgelegten Vorschriften für die Durchführung der Reise erfüllen und nicht über die Ausreise- oder Einreisedokumente bzw. Visen verfügen oder nicht die anderen Einwanderungs- oder verlangten Gesundheitsvorschriften für die Reise erfüllen.

e. Personen, die aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes in ärztlicher Begleitung reisen müssen, müssen sich rechtzeitig informieren und die gültigen Vorschriften erfüllen sowie die Genehmigung der entsprechenden Gesundheitsinstitution vorweisen, andernfalls kann die Fluglinie aus Gesundheitsgründen des Patienten und/ oder der anderen Passagiere das Einsteigen ins Flugzeug unterbinden. Diese Forderung sich darüber zu informieren welche Bedingungen sie beim Einsteigen erfüllen müssen, gilt auch für die Passagiere mit irgendeiner Behinderung, für nicht begleitete Kinder, Kleinkinder, für die von einem Blindenhund und/ oder einem Tier zur emotionellen Unterstützung begleiteten Passagiere oder die sich in irgendeinem anderem besonderem Zustand befinden. Wenn nicht die Bedingungen der Luftfahrtlinie erfüllt werden, kann diese das Einsteigen verweigern.

f. Die Personen, die Waffen, Munitionen, Sprengstoffe, entzündbare Stoffe oder irgendeinen Gegenstand mit sich tragen, der eine Gefahr für die Passagiere oder die Fracht darstellt.

g. Die Personen, die sich nicht zu der von der Fluggesellschaft angegebenen Zeit und mindestens 40 (vierzig) Minuten vor der angegebenen Abflugzeit auf dem Flughafen einfinden, damit sie das Check-in, den Aufenthalt im Wartesaal und den Einstieg rechtzeitig durchführen können.

3. BEDINGUNGEN FÜR DAS GEPÄCK

Der Passagier muss sich an das erlaubte Gewicht, Masse und Stückzahl halten. Das Freigepäck pro Passagier richtet sich nach der Tarifklasse des erworbenen Flugtickets. Das Übergewicht wird nach dem von der Luftfahrtlinie angewandten allgemeinen Tarif abgerechnet.

3.1. Erlaubtes Handgepäck

Dies sind persönliche Sachen, die zusätzlich zu dem erlaubten Freigepäck vom Passagier unter seiner Aufsicht und Verantwortung kostenlos in der Flugzeugkabine transportiert werden können. Der Passagier darf ein Gepäckstück als Handgepäck mitnehmen, es darf nicht mehr als 4 kg wiegen und folgende Masse nicht überschreiten: 40 cm hoch, 35 cm breit ung 20 cm tief.

Als Handgepäck werden folgende Artikel angesehenen:

• Handtasche/ Beutel
• Aktentasche.
• Jacke.
• Spazierstock.
• Regenschirm.
• Kleine Kamera.
• Lesematerial.
• Kleine Tüte aus dem Duty Free.
• Kinderwagen (zusammenfaltbar)
• Konsumartikel für Babys während der Reise
• Behinderte Passagieren dürfen ausserdem Krücken, orthopedische Elemente, einen zusammenfaltbarer Rollstuhl und Service-Tiere (Blindenhunde) mitnehmen.

Im Einklang mit den Luftfahrt Vorschriften müssen alle Handgepäckstücke in das obere Gepäckabteil im Flugzeug oder unter den Sitz passen. Ein Handgepäckstück, das sehr gross oder sperrig ist und nicht in das Gepäckabteil oder unter den Sitz passt wird nicht als solches akzeptiert und muss aufgegeben werden. Deshalb müssen alle Gepäckstücke, das nicht die vorgenannten Bedingungen erfüllen im Frachtraum transportiert werden.

Gelegentlich kann es zusätzliche Einschränkungen für das Handgepäck geben, wenn die Kapazität der Gepäckabteile über den Hauptkabinen in unseren Flugzeugen nicht ausreicht. Diese Einschränkungen können einschliesslich nach Einsteigebeginn gemacht werden. Deshalb können einige Handgepäckstücke von unserem Personal nachträglich eingezogen werden, um im Frachtraum des Flugzeuges transportiert zu werden. Wenn dies geschieht, wird dem Passagier ein Beleg ausgestellt, damit er sein Gepäck am Zielort im Empfang nehmen kann.

Weitere Information über das Gepäck können Sie hier erhalten.

3.2. Gefährliche Ware

Bedingt durch ihren Zustand werden folgende Artikel als GEFÄHRLICHE WARE betrachtet, die Ihre Sicherheit und die aller Passagiere beeinträchtign können, weshalb es nicht erlaubt ist, diese als Gepäck mitzuführen:

a. Sprengstoffe: Granaten, Sprengstoffe, Munitionen, Zündstoffe, Schiesspulver, Artikel für Feuerwerke, Leuchtzeichen, Feuerzeugflüssigkeiten.

b. GAS: hoch komprimierte, gekühlte, entzündbare oder langsam brennende und giftige Gase wie Butan, Sauerstoff, flüssiger Stickstoff.

c. Brennbare Flüssigkeit: Brennstoff Öle, entflammbare Alkoholien, Brennstoff, Ether, Farben, Thinner.

d. Entflammbare Feststoffe: Substanzen mit Selbstverbrennungsrisiko. Substanzen, die im Kontakt mit Wasser entzündbare Gase ausstossen, z. B. Kampfer, Schwefel und Phosphor.

e. Oxidierende Materialien: Chlorkalk, Peroxide, Dünger aus Ammoniumnitrat.

f. Toxische und infektöse Substanzen: Gift, infektöse Materialien: wie Insektizide, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvernichtungsmittel, organische Virus-Produkte.

g. Korrosives Material: Entflammbare Substanzen wie Säuren, Ammonik, alkalische Substanzen wie Quecksilber, Batterien mit Flüssigkeitsgehalt. Giftige Substanzen, einschliesslich Gase sowohl unter Druck (Aerosole) als auch ohne, Auffüllungen für Feuerlöscher, Lösungsmittel, Verdünnungsmittel, Thinner.

h. Radioaktives Material: Jedes Material, das Radio Nuklide (radio-aktives Material) über einen angegebenen Wert enthält, wie z. B. Aktinium, Brom, Kadmium, Dysprosium, Europium. Bitte in den Vorschriften nachsehen.

i. Waffen: Hierunter verstehen sich alle Elemente oder Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung gefertigt oder benutzt werden, wie z. B. Feuerwaffen, Munition, Blanke Waffen, Gase, Elektroschock-Elemente, Stich- oder Schneidgegenstände usw. Für die Sicherheit des Fluges und im Einklang mit den gültigen Vorschriften, kann die Fluglinie und das Sicherheitspersonal am Flughafen die gefährlichen Gegenstände oder Substanzen, die die Passagiere im Handgepäck oder im aufgegebenen Gepäck verpackt haben, einziehen und diese zerstören.

Die Liste unterliegt vorschriftenbedingten Änderungen. Alle Passagiere sind verpflichtet, bei der Fluglinie alle gefährlichen Artikel zu deklarieren. Weitere Informationen über gefährliche Ware können Sie hier abrufen.

 

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